Let's go to dairy !

Freitag, 02.11.2012

Am 11. Oktober bin ich also nach ca 8 stuendiger busfahrt auf der dairy-Farm angekommen. in Cobargo wurde ich dann gleich von Kelly und Marc, ein farmhand, herzlich empfangen. die Farm, naja liegt schon seht abgelelegen, um dort hin zu kommen muss man erst mal zwei km kiesweg fahren. Aber das ist in der Gegend eigentlich ganz normal. Ich finde, es sieht immer ganz witzig aus, wenn man an so kreuzungen immer gleich mehrere briefkaesten sieht, weil die Post eben nicht ueberall hinkommt.

Auf der Farm konnte ich dann gleich helfen die Kuehe zu melken. Am Anfang hatte ich noch Schweirigkeiten, aber Mark und James standen mir mit Rat und Tat zur Seite und hatten auch verstaendniss, wenn ich nicht gleich vestand was sie sagten. Inzwischen habe auch ICH gelernt dass man, wenn man etwas nicht versteht, nicht what? sagt, sondern pardon?Die Arbeit finde ich ganz ok, manchmal ists eben scheisse im wahrsten Sinne des Wortes. inzwischen habe ich auch die Kuehe gezaehlt: es sind ungefaehr 160 Kuehe, die wir jeden Tag zwei mal melken. Eigentlich sollten wir morgens um sechs und abends um fuenf anfangen zu melken, aber mir ist aufgefallen, dass die Australier es mit den Zeiten nicht so genau nehmen, weshalb wir eigentlich fast immer eine halbe Stunde spaeter angangen.

Ich wohne mit James zusammen in einem Haus. Er redet zwar nicht viel, ist aber ein echt netter Typ. Er hat mir sogar einen echten australischen Jillaroo Hut geschenkt .seit Dienstagt wohnt auch Finn aus Hamburg bei uns. Mit ihm vetstehe ich mich auch ganz gut.

Kelly wohnt mit ihrem vater Oliver, dem die Farm gehoert, im Haus neben an. sie ist echt nett, bei ihr darg ich auch dass Internet benutzen, was leider nicht immer moeglich ist, da sie immer viel um die Ohren hat. Sie hat mal als Zoowaerterin gearbeitet und liebt Tiere. Deshalb kuemmert sie sich auch um kleine Kaengurus die ihre Mutter verloren haben ( hat sie mir gleich an ersten tag gezeigt- voll suess) und andere verletzte Tiere. auch Tina, das Kaenguru wurde von ihr gesund gepflegt und will nicht mehr gehen.Oliver ist ein ganz witziger Typ, der gern viel redet, vor allem ueber Politik.

An meinem zweiten tag auf der Farm hab ich es auch gleich geschafft das quat in den Maschendrahtzaun zu manoevrieren. gottseidank ist abet nichts passiert, hab nur n paar Kratzer ab bekommen. Meine Hand hatte ich mir vorher schon aufgeschnitten, als wir versuchten, eine Kuh, die sich im Zaun verfangen hat, zu befreien- ist aber schon fast wieder verheilt.

das wetter ist leider noch nicht so warm, wie ichs mir in deutschland beim Packen vorgestellt hab. Die Sonne ist schon warm, aber es ist hald oft kalter Wind. Bloed, wenn man dann nur ein lange Hose dabei hat :).

War wohl nix

Mittwoch, 10.10.2012

Letzten Donnerstag bin ich also mit drei anderen Maedchen nach sechseinhalb Stunden Zugfahrt in Dubbo angekommen. waehrend der Fahrt konnte ich schon viel von der Landschaft Australien sehn, auch viele Farmen mir Kuehen, Pferden und Schafen, leider aber immer noch keine Kaengurus. Das Zugfahren ist auch etwas anders als in Deutschland, wo der Zug eigentlich immer fast nur geradeaus faehrt. Hier macht der Zug auch mehrere 90-Grad-Kurven hintereinender, es war sogar auch mal ne 180Grad Kurve dabei. Die Sitzplaetze werden fuer jeden Passagier reserviert, sodass die Zuege nie ueberfuellt sind. so ungefaehr jede Stunde laeuft auch jemand durch den Zug und sammelt den Muell ein-was fuer ein Service!

Anders bei unserem Hostel- wenn man das ueberhaupt so nennen kann. Da stand einfach ein Einkaufswagen voll gepackt mit Muell vor dem Haus/Huette. Im Innern sahs nicht besser aus: da warnen Loecher in der Wand, der Boden war mit Muehe und Not mir Klebeband "repariert", im Badezimmer war die Decke voller Schimmel und so weiter. Zuerst dachten wir dass man sich ja fuer ein paar Wochen daran gewoehnen kann, dann kamen aber vier andere Maedchen von ihrem ersten Arbeitstag heim und sagten gleich dass wir wieder gehen sollten. Sie erzaehlten, dass die Arbeit sehr anstrengend ist und es zu wenig Pausen zum Trinken gibt. Das machte uns schon stutzig, aber Frederike und ich beschlossen trotzdem zumindest eine Woche zu bleiben, da schon die Zugfahrt ziemlich teuer war. Als aber auch andere Mitbewohner aus Frankreich und Grossbritanien und auch die Bewohner des Hostels gegenueber erzaehlten, dass die Arbeit scheisse ist und dass man, weil man ja Steuern, Unterkunft, Verpflegung und sogar den Bus aufs Feld bezahlen muss, eigentlich nichts dabei verdient. Deshalb beschlossen wir wieder abzureisen. Die ganzen Leute waren alle nur hier wegen dem zweiten working holiday visum, fuer das man eben drei Monate auf einer Obst-Plantage oder einer Farm arbeiten muss. Und da waren wirlich welche die das schon fast drei Monate durchgezogen haben-Hut ab! Eine aus Deutschland war hier, weil sie fast kein Geld (angeblich 4$)mehr in der Tasche hatte und nichts anderes gefunden hatte und sicn nicht mal ein Rueckfahrt Ticket leisten konnte. Sie hofft jetzt, dass sie die erste Woche wenigstens einen Hunderter verdient hat. Das Problem bei dieser Arbeit ist eben, dass sie stark vom Wetter abhaengt, es kann also sein dass man fuer eine Woche keine Arbeit hat und man dann sein ganzes Erspartes fuer die Unterkunft ausgiebt. Wir sind also am naechsten Tag zu acht wieder abgereist. Zuvor haben wir uns die Stadt noch ein bisschen angekuckt, eigentlich ein ganz schoenes Staedtchen.

In Sydney wuede ich von drei Freunden dann sogar vom Bahnhof abgeholt und sie halfen mir ein Hostel zu finden, was am Wochenende nicht so einfach ist.Ich hab dann auch eins gefunden, wo ich mir drei Englaendern uebernachtet habe- das Zimmer war ein Schweinestall :)

Am naechsten Tag ging ich dann gleich auf Jobsuche: in Australien ist es ueblich, eingach in Cafes und Restaurants zu gehn und nach jobs zu fragen und seinen Lebenslauf abzugeben. Wenn man Glueck hat, kann man entweder gleich Probearbeiten oder sie rufen einen in den naechsten Tagen an. Dieses Glueck hatte ich bis jetzt noch nicht. Das Problem ist eben das ich fast keine Erfahrung in der Gastronomie habe. Am Sonntag machte ich das selbe. Dannach besschloss ich mal ueber die Harbourbridge zu laufen. Die Aussicht war der Hammer.

Am Montag hab ich dann im Internet ne Jobanzeige gefunden, wo die auf ner Dairy Farm (Milchviehbetrieb)jemanden suchen. Ich hab da dann mal angerufen und hatte dan gleich mittags ein Interwiew (Vorstellungsgespraech). Ich traf einen Australier und einen Deutschen, die Farm-Jobs vermitteln. Die haben mir ein paar Fragen gestellt und dann konnte ich entscheiden ob ich den Job will oder nicht. Das Problem ist eben, dass ich den Job dann mehrere Monate behalten soll. Ich habe zwar vor mal auf ner australischen Farm zu arbeiten, aber nicht soo lang. Ich habe mich aber trotzdem fuer den job entschieden.

Die Farm ist in der Naehe von Cobargo, eine kleine stadt 300km suedlich von Sydney an der kueste mit mehteren Straenden in der Naehe. Ich hab auch gleich die Nummer von der Frau, bei der ich arbeiten werde gekrigt. Sie scheint ganz nett zu sein. Ich fahre am Donnerstag dort hin. Freu mich schon drauf, hoff aber auch, dass das nicht so ein Reinfall wie in Dubbo wird.

Dort werde ich hoffentlich mehr englisch reden, denn hiet in den Hostels ist mindestens die Haelfte der Leute aus Deutschland. Heute habe ich sogar zwei Klassenkameradinnen auf der Strasse getroffen- die Welt ist hald schon ziemlich klein :)

Inzwischen bin ich auch in ein anderes Hostel gezogen, ich bin jetzt im elephants backpackers hostel. Die Leute dort sind eigentlich alle cool drauf. Am Wochenende wird immer kraeftig gefeiert. Am Samstag kam sogar die Feuerwehr, es war aber Fehlalarm, Wahrscheinlich von ner Zigarette oder so. Seim Essen sollte man auch nicht in der Kueche vergessen, sonst kann es sein, dass am naechsten Morgen die Haelfte weg ist und man nichts zum Fruehstueck hat, so wies mir passiert ist :(.

Wer mag noch Kartoffeln?

Dienstag, 02.10.2012

Jetzt bin ich eine Woche aus Deutschland weg und was ich neben Familie und Freunen am meisten vermisse ist das billige Essen!! hatte jetzt eine ganze Woche keinen Joghurt oder Pudding mehr. Milch schmeckt sowieso irgendwie seltsam, eben keine Frischmilch wie daheim. An den komischen Nachgeschmack vom Wasser kann man sich ja gewoehnen.

Mit der englischen Sprache habe ich eigentlich wenig Probleme, ich verstehe eigentlich alles, wenn die Leute nicht zu schnell Reden. Nur mit dem selber Reden hab ich noch Probleme, weil mir immer so einzelne Woerter nicht einfallen. Naja, ehrlich gesagt, red ich eigentlich gar nicht so viel Englisch, weil in meinem Hostel fast nur Deutsche ( und paar Hollaender, die immer am kiffen sind,)sind. Mit denen zu reden ist aber auch nicht ganz einfach, weil die mich immer wegen meinem Akzent verarschen! :( . Gesterm hab ich einen aus Stuaget getroffen, mit dem hab ich mich gleich gut verstanden :).

Im Hostel hab ich mich eientlich ganz gut eingelebt, dass einem dort immer wieder mal ne Schabe oder so uebern Weg laeuft, ist eigentlich schon fast normal. Ich koch abends immer mit vier anderen Leuten zusammen, da kann man ganz gut Geld sparen, da da jeder nur so ca. 3$ zahlt. Da macht man auch immer ganz nette Erfahrungen, zB. dass 3kg Kartoffeln einfach zu viel fuer 5 Personen sind. Das Essen kriegen wir aber immer ziemlich gut hin. Hab auch entdeckt, dass Toast mit Butter und Salz voll gut schmeckt-im Ernst.

Kaengurus (oder Kangaroos ?) hab ich noch keine gesehen. Manche spekulieren schon, dass die nur ne Erfindung der Regierung sind :). Naja in ner Grossstadt werden die einem glaube ich nicht einfach so ueber den Weg laufen, aber in zwei Tagen breche ich nach Dubbo ( ca. 300 km. nordwestlich von Sydney)auf, wo ich auf ner Blumen-Farm (so wie ich das verstanden habe) arbeite. Den Job hat mir Australianbackpackers vermittelt, ich war ueberrascht, wie einfach und schnell das ging. Hab mich am Samstag in so eine Fruitpicking-list eingetragen und gestern haben die mich angerufen und gesagt, dass die ein Job fuer mich haetten- das Leben kann ja so einfach sein! Bin gespannt wies da so ist...

Fuer die naechsten zwei Naechte hab ich ein anderes Hostel gebucht. Das ist fuer seine gute Lage ziemlich guenstig. Ich schlafe dort aber in einem 18er Zimmer, wahrscheinlich werde ich dort also nicht sehr ruhige naechte haben. Zur Zeit kann ich nachts sowieso nicht so gut schlafen, weis nicht warum, iwie bin ich nachts immer hell wach. Wahrscheinlich liegts am Jet-Lag.

Das Wetter ist voll schoen, es ist hald noch kein Strand-Wetter. Man kann aber trotzdem  schon in Shorts rum laufen. Das machen aber nur die Touristen, die Einheimischen haben meistens noch lange Sachen an.

Endlich angekommen

Donnerstag, 27.09.2012

juhuuu, fensterplatz!!! auf meinem zweiten Flug konnte ich zwar besser schlafen als beim ersten, war aber noch mueder als vorher.

Bei unserer Ankunft bin ich jedoch nicht gleich ins Bett, erstens um keinen Jet-lag zu bekommen und zweitens weil wir nocn nicht im Hostel eichecken konnten. Das Hostel liegt um Stadtteil Woolomooloo ( hab noch nie so viele o auf einem Haufen gesehen )Wir wurden von den Leuten der Partnerorganisation Australian Backpackers herzlich empfangen. Wir bekamen unsere Sim-Karten und eine neue Handynummer, mir der wir guenstig in australien, aber auch in andere Laender  (also auch nach Deutschland )telefonieren und simsen koennen. Nachdem wir uns in der Stadt ein wenig umsehen konnten, wurden wir in unsere Zimmer gefuehrt. Ich kam mit einem Maedchen und vier jungs in ein Zimmer. Zimmer sind zwar ok, das Bad istaber gewoehnungsbeduerftig. ander Kabine fehlt die tuer und beim ersten Duschen kam das Wasser nur unregelmaessig und anfangs nur kalt. Heute war der warm-Wasser-hahn ganz kaputt, also gabs nur eine kalte Dusche. Beim Fruehstueck, bei dem man uebrigens frueh da sein muss, um noch Besteck zu bekommen, weil man sonst warten muss bis jemand fertig ist und abgewaschen hat, hat dann das Wasser ganz gefehlt, weshalb bei manchen Toepfe und Salatloeffel als Muesli-Schuessel hinhalten musste.

Zwar wollte ich noch ein paar Fotos machen, doch stellte sich heraus, das meine Digicam nur noch weisse fotos, auf denen nichts zu erkennen ist, macht- das heisst wohl, dass ich mir erst eine neue besorgen muss.

jetzt bin ich gerade auf job-Suche in Sydney, wenn ich dort in den naechsten wochen nichts finde, werd ich wohl woanderst hin gehen.

Reise ans andere Ende der Welt

Mittwoch, 26.09.2012

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.

Ich bin gerade am Flughafen in Seoul, wo ich um ca. 13. 30 Ortszeit angekommen bin. Dank kostenlosem Internet konnte ich diesen Blog hier einrichten. Meine Reise ging jedoch schon gestern um zehn am aulendorfer  Bahnhof los, von wo ich nach Frankfurt fuhr. Am flughafen habe ich auch schon viele nette leute mit dem selben Vorhaben getroffen.

der Flug war laaaang, und ich konnte auch nur schlecht schlafen. Das Essen: naja, hald nicht so gut wie daheim. Sonst geht es mir gut, die Zeitumstellung macht sich noch nicht bemerkbar. Ich bin jedoch noch nicht an Ziel angkommen, heute abend um ca. sieben Uhr, also um ca. 12.00 Uhr  deutscher Zeit, gehts weiter nach Sidney. Bin gespannt was mich dort erwartet...